Das sind die besten Filme über Archäologie

Das sind die besten Filme über Archäologie

Mit der Filmfigur des Indiana Jones schufen Filmregisseur Stephen Spielberg und Star-Wars-Schöpfer George Lucas eine fiktive Figur, die Archäologie mit einem Schlag zum Hauptdarsteller in einer Hollywood-Film-Serie machte.

Das Gemeinschaftsprojekt der beiden legendären Hollywood-Macher hat längst einen fixen Platz in der Filmgeschichte gefunden. Dafür verantwortlich waren nicht nur die spektakuläre Inszenierung und die aufregenden Schauplätze, sondern vor allem die schauspielerische Leistung von Hauptdarsteller Harrison Ford. Dem gelang mit Indiana Jones ein weiter Superhit, der ihn endgültig in die A-Liga von Hollywood katapultierte.

Wer war das Vorbild?

Die beiden Indiana Jones-Macher Steven Spielberg und George Lucas haben nie ein historisches Vorbild für ihren Helden erwähnt. Doch zahlreiche Vorschläge von Experten deuteten auf den US-amerikanischen Archäologen Hiram Bingham hin. Der legte im Jahr 1911 die Ruinenstadt Machu Picchu frei und erforschte diese in weiterer Folge. Der ursprüngliche Name der Filmfigur sollte eigentlich Indiana Smith lauten, doch Spielberg war damit nicht zufrieden. Er setzte eine Änderung durch. Der ungewöhnliche Vorname der Hauptfigur basiert auf dem Namen des Hundes von George Lucas. Darauf spielt auch der dritte Teil an, im Zuge dessen die Kinofans erfahren, dass sich der Held selbst nach dem Hund der Familie benannt hat. Schließlich lautet der volle Name des Helden im Film Dr. Henry Walton Jones Jr.

Vier Filme bisher, Teil 5 ist in Arbeit

Dieser wurde am 1. Juli 1899 in Princeton, New Jersey geboren. Er promovierte im Juni 1922 an der Universität von Chicago und erarbeitete sich rasch den Ruf eines draufgängerischen Archäologen, der sich nicht nur auf die Arbeit an der Uni, sondern vor allem auf die Ausgrabungsstätten dieser Welt konzentrierte. Dabei beschäftigte sich Indiana Jones mit religiösen und okkulten Phänomenen. Er suchte nach Reliquien und das immer unter dem Ziel diese Kulturgüter der Allgemeinheit zu erhalten und zugänglich zu machen. Die mittlerweile vier Kinofilme haben jeweils unterschiedliche Funde zum Inhalt. Im ersten Teil aus dem Jahr 1981, Jäger des verlorenen Schatzes, machte sich Indy, wie er oft genannt wird, auf die Suche nach der Bundeslade. Im zweiten Teil Indiana Jones und der Tempel des Todes stand der Tempel der Göttin Kali im Mittelpunkt des Geschehens. Im dritten Teil Indiana Jones und der letzte Kreuzzug suchte der Star-Archäologie nicht weniger als den Heiligen Gral, während er im vierten und bislang letzten Teil der Film-Reihe einen Kristallschädel der Inka erforschte. Ein fünfter Teil ist seit vielen Jahren in Vorbereitung. Nach zahllosen Schwierigkeiten scheint es jedoch in diesem Jahr tatsächlich loszugehen.

Vier Filme bisher, Teil 5 ist in Arbeit
Vier Filme bisher, Teil 5 ist in Arbeit

Harrison Ford wird wieder die Rolle des Indiana Jones übernehmen, ein Kinostart ist bereits für den Sommer des Jahres 2021 angekündigt worden. Die bisherigen vier Filme sind zweifellos von unterschiedlicher Qualität. Teil 1 machte aus der Figur einen fixen Bestandteil der internationalen Popkultur. Teil 2 fiel in seiner Umsetzung etwas ab, Teil 3 hingegen gilt als das Highlight überhaupt. Das Zusammenspiel mit Ex-James Bond Sean Connery, der den Vater von Indiana Jones spielt, zählt mit zu dem Vergnüglichsten, was bisher auf der Kinoleinwand zu sehen war. Teil vier spielte bereits mit einem Abstand von 20 Jahre, das war dem Werk deutlich anzusehen. Man darf gespannt sein, ob es dem Originalteam noch einmal gelingt, den Archäologen Indiana Jones erfolgreich zu reanimieren.